Vorbereitung auf die Zeit nach der Geburt: Stillvorbereitung!

Die meisten Erstlingsmamas machen sich viele Gedanken zum Thema Geburt, welches Krankenhaus, welche Schmerzmittel, Was packe ich in meine Kliniktasche etc.. Jedoch denkt kaum jemand darüber nach, was nach der Geburt ansteht: Das Baby zu stillen.

Diesen Fehler habe ich auch gemacht. Ich dachte erstens: Stillen ist natürlich und funktioniert von selbst. Zweitens: ich kann mich in den letzten 2-3 Wochen vor der Geburt mal darüber informieren. Das wäre dann meine Zeit für die Stillvorbereitung.

Februar 27, 2024

Stillvorbereitung im Krankenhaus

Beides kam anders als gedacht! Mein erster Sohn kam ganz überraschend fast vier Wochen zu früh und damit genau in dem Zeitfenster, welches ich mir für das Informieren über das Stillen angedacht hatte. Ich hatte also keine Ahnung was mich erwartet. Außerdem war der Anfang der Stillbeziehung sehr schwierig. Das Anlegen hat nicht funktioniert. Im Kreissaal hatten die Hebammen keine Zeit das Anlegen zu versuchen. Später auf Station steckten die Hebammen meine Brust in den Mund des Kindes und damit war es gut. Dass ich damit immer noch keine Ahnung hatte, wie es funktioniert spielte da keine Rolle. Egal wie oft ich gebeten hatte mir zu zeigen, wie es geht, der Verlauf war immer gleich: Brust rein, Kind trinkt einen Moment = „Klappt doch!“.

Bei der Schilderung oben zu meiner Erfahrung im Krankenhaus ist das eine subjektive Erfahrung gewesen. Ich weiß, dass es bei anderen Mamas auch besser gelaufen ist und diese mehr Unterstützung bekommen haben. Aber ich würde dir unbedingt empfehlen dich zu Informieren und auf das Stillen Vorzubereiten, bevor du in der gleichen Situation landest wie ich.

Stillprobleme als Folge von mangelhafter Vorbereitung

Als ich nach vier Tagen mit diesem kleinen Wunder nach Hause kam, hat mich alles überfordert. Er schrie und weinte viel. Ich hatte wunde Brustwarzen und gefühlt immer viel zu wenig Milch. Es war einfach frustrierend. Zum Glück hatte ich eine sehr geduldige und entspannte Hebamme. Sie erklärte mir die verschiedenen Stillpositionen, beruhigte mich, dass mit dem Baby alles in Ordnung ist (manche Babys weinen viel, weil sie Zeit brauchen und viel Nähe) und sie half mir mit den Stillschwierigkeiten, die noch folgten.

Erst nach über drei Monaten waren mein Sohn und ich ein eingespieltes Stillteam.

Es ist nicht zu vernachlässigen, wie wichtig die Stillvorbereitung ist. Es lohnt sich einigen Hebammen auf Instagram zu folgen, diese posten großartige Tipps zum Thema Baby, Stillen und Geburt. Außerdem kann man mit den Hebammen direkt in Kontakt treten und Fragen stellen. Weiterhin gibt es hilfreiche Artikel zum Thema Stillen, oder besser noch Videos, die zeigen worauf man zu achten hat. Hole dir im Voraus aus dem Bekanntenkreis Tipps ein, wo du an eine Stillberatung oder an ein Stillcafe kommt, so dass du bei Problemen direkt Bescheid weißt, wo du Hilfe bekommen kannst.

Du bist nicht allein und nicht die erste, die beim Stillen Schwierigkeiten meistern muss. Vertraue auf dich und haltet durch, es gibt für viele Probleme eine Lösung, diese muss nur rechtzeitig gefunden werden.

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